Weltflüchtlingstag 2014

Forderung nach mehr Flüchtlingsplätzen

Der Saarländische Flüchtlingsrat hat den Beschluss der Innenminister, 10.000 weitere syrische Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen, als unzureichend kritisiert. Auch sei der Ablauf der Aufnahme unklar.
Peter Norbert, Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied des Saarländischen Flüchtlingsrates, sagte dem SR, die Zahl sei „beschämend wenig“. Über 80.000 hätten sich bereits in Deutschland beworben. „Die Forderung des Saarländischen Flüchtlingsrates ist nach wie vor, wenigstens 100.000 Flüchtlinge deutschlandweit aufzunehmen angesichts der Millionen, die auf der Flucht sind.“
Norbert kritisierte zudem die Aufnahmeverfahren. Sie seien instransparent, bürokratisch und langwierig. Von den 10.000 Flüchtlingen, die Deutschland bisher aufnehmen wollte, sei nur ein Bruchteil in Deutschland eingereist.

Saarland nimmt weitere Flüchtlinge auf

123 weitere syrische Flüchtlinge im Saarland.
Das saarländische Innenministerium hatte am Freitag mitgeteilt, dass das Saarland weitere 123 Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen werde. Die Entscheidung erfolge aufgrund des neuen Bundesaufnahmeprogramms.
Entsprechend werden nach Angaben von Innenministerin Monika Bachmann (CDU) auch die Kosten dafür vom Bund übernommen.

Appell des Trierer Bischofs zum Weltflüchtlingstags, Aktueller Bericht

SR – Region am Mittag, 20.6.2014: Weltflüchtlingstag aus saarländischer Perspektive:


SR – Stand der Dinge, 20.6.2014: Interview zum Weltflüchtlingstag:


assyrische Flüchtlinge